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  Eine Erfolgsgeschichte





Adolf Seidler


Karl Seidler


Kurt Seidler


Ing. Christian Seidler

Die Firma Seidler & Franzel wurde 1886 in Wien gegründet. Der Zweck der Gesellschaft war der Handel von Farben und Lacken. Der erste Firmenstandort lag auf der linken Wienzeile neben dem Theater an der Wien.

Herr Franzel verließ das Unternehmen nach wenigen Jahren. Herr Adolf Seidler führte das Unternehmen weiter.

 Der Handel florierte und schon in den jungen Jahren des 20. Jahrhunderts belieferte Seidler & Franzl Kunden bis Konstantinopel am Schwarzen Meer. Der Firmenstandort wurde in das Haus in der Schönbrunner Strasse 47 verlegt, wo auch mit einer eigenen Produktion von Kitt und Öllacken begonnen wurde.

 

Nach dem plötzlichen Tod von Adolf Seidler trat sein Sohn Karl Seidler 1924 in das Unternehmen ein.

 

Im Erdgeschoss wurde ein modernes Farbengeschäft eingerichtet. Im hinteren Hoftrakt fanden sowohl das Lager als auch die Produktion neuen Platz. Die Tagesproduktion wurde ausgeweitet. Tageskapazität waren damals 300 kg Türkitt und 500 kg Ölfarbe.

 

Der 2. Weltkrieg setzte auch der Firma stark zu. Ohne Rohstoffe konnte nicht produziert werden und die Belieferung mit Fertigprodukten funktionierte auch nicht. Karl Seidler führte das Unternehmen trotzdem durch diese schwierige Zeit. Sein Bruder Benno fiel im Krieg und dessen Zwillingsbruder Julius kam in russische Gefangenschaft. Karl Seidler knüpfte gleich nach Ende des 2. Weltkrieges Kontakte nach Deutschland. Aus dieser Zeit stammt noch das exklusive Verkaufsrecht von Meisterpreislacken, damals Firma Spangenberg in Hilden.

Kurt Seidler, geboren 1933 trat nach einem Praktikum bei Flügger (jetzt Brillux) und einem längeren Aufenthalt in Hamburg und Flensburg 1954 in das Unternehmen ein.

 

Die Tätigkeit von SEFRA wurde auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt. Filialen in Innsbruck (1952), Klagenfurt (1955), Linz, Graz und Korneuburg zählten zu den Ersten. Das Filialnetz wurde stark ausgebaut. In den 70er Jahren umfasste das gesamte Filialnetz inklusive der Verbundhändler über 50 Geschäfte.

 

Im Jahre 1965 wurde in Oberwaltersdorf ein neues Lager gekauft und ausgebaut. Auch die Produktion wurde dorthin verlagert. Es wurden Wandfarben für den Innen- und Aussenbereich produziert. Damals noch mit den Rezepturen von Caparol. Sefra hatte damals noch exklusiven Gebietsschutz in Österreich für Caparol-Produkte.

 

Mit dem Boom der Tapeten und textilen Wandbeläge kamen 1968 auch diese Produkte zum Sortiment. In diesem Bereich war SEFRA sehr stark und konnte sich eine wichtige Marktposition sichern.

 

1976 übernimmt SEFRA den Vertrieb von Glasuritt Autolacken und stellt die ersten Lochkarten gesteuerten Abtönstationen auf.

 

1970 wurde die erste EDV Anlage bei SEFRA installiert.

 

Im Jahre 1984 wurde die Marke SEFRA gemeinsam mit der Werbeagentur GGK entworfen. SEFRA ist seit dieser Zeit gemeinsam mit dem Schriftzug als Wort-Bildmarke ein eingetragenes Markenzeichen.  1985 erhielt SEFRA den exklusiven Vertriebsvertrag für SIGMA Malerprodukte und -lacke sowie für  die Fensterindustrie.

 

Im Jahre 1990 wurde die SEFRA Hungaria KFT gegründet. Mit Sitz in Petöhaza in der Zuckerfabrik begann dort die Produktion und der Vertrieb von SEFRA Produkten und von Handelsprodukten.

 

Im Jahre 1991 wurde der Vertrieb der Tapeten an die Firma W+S TapetenvertriebGmbH abgegeben. Die Firma W+S hatte Ihren im Sefra-Haus in der Schönbrunner Strasse. Die Zusammenarbeit mit SEFRA war selbstverständlich.

 

Im Jahr 1995 bekommt SEFRA das Vertriebsrecht für CWS Lacke. Die Produkte werden in allen SEFRA Service Centern vertrieben. Die neuartige Lack-in-Lack Technik bringt auch hervorragende Qualitäten bei abgetönten Produkten auf dem Markt.

 

1996 Übernehmen Ing. Christian und Karl Seidler die Geschäftsführung bei SEFRA.

 

Im Jahr 2000 beteiligt sich SEFRA mit 66 % an der tschechischen Lackfabrik Balakom.  Durch diese Beteiligung kann SEFRA nun viele Produkte herstellen, die es auf dem westeuropäischen Markt nicht gab. Ebenso ist SEFRA nicht mehr von anderen Vorlieferanten abhängig. Beginn der Zusammenarbeit mit Remmers im Bereich Holzanstrich. Vor allem mit neuen Systemen in der Fensterindustrie und Renovierung schadhafter Fenster sowie den neuartigen Systemen zur  Holzaufhellung.

 

1999 wird eine neue Produktionsanlage in Oberwaltersdorf in Betrieb genommen. Die Jahreskapazität beträgt 15.000 Tonnen.

 

Im Jahr 2004 eröffnet SEFRA nach über 20 Jahren wieder eine Filiale in Vorarlberg. SEFRA ist damit der einzige österreichische Farbengroßhandel der in jedem Bundesland und damit österreich weit flächendeckend liefert.

 

Im Herbst 2004 wird die Firma W+S in die SEFRA integriert. Der Vorteil, Produkte des Malerbedarfes und des Raumausstattungsbedarfes bei einem Lieferanten beziehen zu können wird vom Markt sehr schnell angenommen.

 

2006 - 120 Jahre gefeiert

2007 - eine neue Filiale in Leoben eröffnet

2009 - eine neue Filiale in Korneuburg eröffnet

 

Mitarbeiter

Österreich: 135 Pers.

Ungarn: 22 Pers.

 

Produktionsmenge

Österrreich: 7000 t

Ungarn:

 

Verkaufsfläche

Österreich: ca. 4000 m²

Ungarn:

 

Lagerfläche

Österreich: ca. 7500 m²

Ungarn: ca. 1000 m²